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Belgische Pommes Frites

11/11/2018

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Talg, also das ausgelassene Fett welches zum Beispiel die Nieren schützt, war ursprünglich ein nicht unwesentlicher Grund für die Rinderzucht. Rindertalg wurde bereits im Mittelalter für die Beleuchtung verwendet, als das Stromnetz noch ein unerdachter Luxus war. Rinderfett war aber auch aus Urgrosmutters Küche nicht wegzudenken. Nun mal ehrlich, wer verwendet heute noch Rinderfett? Und wo geht das Fett hin, wenn es kaum noch jemand zum Kochen braucht? Im Supermarkt sucht man es vergebens, dabei kann man darin die sensationellsten Pommes frittieren.
Solltet ihr die Gelegenheit haben, ein Glas zu kaufen, greift zu und und probiert es aus - selbst wenn ihn keine Fritteuse euer Eigen nennt.
Frittieren ohne Friteuse
Kartoffeln
waschen und in Stäbchen schneiden.
Für 20 Minuten im
Wasser
baden, so dass die Stärke abgewaschen wird.
Die Pommes abtrocknen.
Ausgelassenen Rindertalg 
in einem Topf* auf  ca. 130 Grad erhitzen.
*Der Topf sollte nur zu ca. 1/3 gefüllt werden.
Pommes einige Minuten garen (Messerprobe)
und abtropfen lassen.
Das Fett auf  ca. 160 Grad erhitzen.
Pommes goldig-knusprig frittieren.
Am besten in mehreren Portionen frittieren.
Belgische Pommes Frites
In der Schweiz habe ich das Fett bisher bei Mahler & Co., bei Swiss Bone Broth, bei Alpenhirt und bei Silberdistel-Kost gesehen.  Ergänzt diese Liste gerne im Kommentar.

Michèle

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise von @volkermampft
Volkermampft isst die Pommes übrigens mit Bier-Goulasch und Britta geniesst sie zu Miesmuscheln. Mit Klick auf den Banner erfahrt ihr mehr über die Blogger Aktion.
Wir freuen uns schon auf den letzten Streich im 2018 zum Thema "Weihnachten rund um die Welt".
2 Kommentare

Plov, russische Reispfanne mit Poulet

5/10/2018

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Eine russische Freundin kochte letzthin Plow ((russisch: плов). Ich kannte das Gericht bis dahin nicht. Plov oder Plow ist eine russische Reispfanne. Ähnliche Gerichte gibt es auch in der Türkei (Pilaw), im Iran (Polow) oder in Indien (Biryani). ​ Das Rezept ist extrem einfach und günstig, schmeckt aber trotzdem richtig gut. Für das Fleisch eignet sich ein Bruderhahn (mehr dazu hier) oder ein Suppenhuhn. 
Plov, Plow, russisches Reisgericht mit Hühnchen. Reispfanne mit Poulet Retept russische Art.
Plov Rezept für 4 Personen

1 Poulet in Stücke geschnitten oder 4-6 Pouletschenkel oder 8 Pouletflügel
salzen, pfeffern und in einer heißen Pfanne goldbraun anbraten. Das Fleisch herausnehmen.
In der gleichen Pfanne
1 grosse Zwiebel gehackt,
3 Karotten in grobe Würfel geschnitten,

salzen
und mit
etwas Öl
anbraten.
Da drauf das angebratene Poulet legen und mit
2 Tassen Reis
bedecken. Alles mit heissem Wasser und
1 EL Rapsöl
übergiessen, bis das Fleisch mit Wasser bedeckt ist, aber nicht höher als der Reis.
gut Salzen, etwas pfeffern
und für ca. 10 min. auf zweithöchster Stufe mit geschlossenem Deckel kochen.
Nach 10 min. in der Mitte mit einem Messer ein Loch stechen und schauen, ob genug Wasser vorhanden ist. Falls nötig, nachgiessen und auf kleinster Stufe ca. 25-30 min. kochen. Immer wieder nachschauen, damit nichts anbrennt. Zum Schluss ca. 15 min. ruhen lassen und erst vor dem Servieren komplett umrühren. Auf keinen Fall schon vorher darin herumrühren!
​
Zum Plov passt Chilisause und als Beilage zum Beispiel Salat.
Im Originalrezept wird sehr wenig Gemüse verwendet, wer mag, kann aber auch noch eine kleine Stange Lauch (in Streifen geschnitten) mit den Zwiebeln und Karotten beigeben. 

Plov, Plow, russisches Reisgericht mit Hühnchen. Reispfanne mit Poulet Retept russische Art.

Ilona

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Plain in Pigna - Blechrösti

7/9/2018

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Dieses Rezept für eine Engadiner Blechrösti habe ich bei Annemarie Wildeisen entdeckt und in mein Repertoire aufgenommen. Mit Salat ist es ein ausgewogenes, nahrhaftes Znacht für die Familie oder wenn ein paar gute Freunde zu Besuch kommen. Bei der Mise-en-place sowie beim Waschen, Schälen und Bedienen der Küchenmaschine haben mir die Kinder geholfen - so haben wir viel gelacht und einen halben Nachmittag gefüllt, an dem das Wetter einen auf Herbst machte...
Bild
100 g Speck
100 g Bündner Salsiz
1 Zwiebel

schälen und in Würfeli schneiden und mischen.
Ofen auf 200° vorheizen.
1.2 kg festkochende Kartoffeln 
waschen, grob schälen und raffeln.
5o g feine Polenta
1 Ei
2 TL Salz
1 TL Pfeffer aus der Mühle
1/2 TL Muskatnuss

zugeben und alles mischen.
Ein grosses Blech mit der
Speckschwarte oder weicher Butter
einfetten.
Bei 200° für 45 Minuten backen.
Bild
Unsere Plain in Pigna blieb noch etwas länger im Ofen, weil wir es kross mögen. Was darf bei eurer Blechrösti auf keinen Fall fehlen?

Michèle

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Rindfleischsalat Thai-Style und eine einfache Nudelsuppe

22/7/2018

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Mein Mann und ich sind 2011/2012 auf dem Landweg von Malaysia bis Vietnam gereist. Wir essen seither fliessend Thai und einige meiner liebsten Rezepte, wie Glasnudelsalat, ein Massaman Curry oder Som Tam für Europäer, habe ich euch schon vorgestellt. Unsere kulinarische Weltreise verführte mich nun, diesen Rindfleischsalat zu entwickeln. Im Unterschied zu den Rezepten in Kochbüchern verwende ich Saftplätzli vom jungen Weiderind aus Mutterkuhhaltung. Im Sommer bleiben die Schmorstücke beim Metzger nämlich allzuoft liegen.
Bild


​Rindfleischsalat

1 L Wasser
in einen Dampfkochtopf geben. 
1 Zitronengrasstängel
mit einer Holzkelle etwas zerdrücken und mit
1 Knoblauchzehe
2-3 Kefirlimonen-Blättern
1-2 TL Salz

zusammen im Wasser aufkochen.
300g mageres Rindsfleisch (Siedfleisch, Saftplätzli)
zugeben.
Den Dampfkochtopf schliessen und
nachdem der Druck aufgebaut ist 20-30 Minuten lang kochen.
​
2 EL Reis
in einer Bratpfanne trocken rösten und mörsern
1 Chilischote 
ebenfalls trocken rösten, Kerne entfernen und ebenfalls mörsern.
Von
1/2 Bund Koriander
die Blätter abzupfen, beiseite legen.
Die Stängel im Mörser zerreiben, das fasrige, was übrig bleibt, entfernen.
2 EL Limettensaft
1 EL Fischsauce
2 EL Traubenkernöl

dazu mischen.

1 kleine Gurke
in Stücke schneiden
salzen.
8 Datteltomaten

in Stücke schneiden.
1-2 Kefirlimonenblätter 
sehr fein hacken. 

Den Dampfkoch vom Herd nehmen und Druck abbauen lassen.
Das Fleisch und Knoblauchzehe aus dem Sud herausnehmen (Sud nicht abschütten!) .
Das Fleisch quer zur Faser grob zerschneiden.
Dann zerzupfen und direkt in die vorbereitete Salatsauce geben und ziehen lassen.

Zum Anrichten das Gemüse, den Knoblauch, das Fleisch und die Hälfte der Koreanderblätter sachte mischen.
Nach Belieben mit 
Pfefferminzblättern 
dekorieren und etwas mehr Traubenkernöl und Limettensaft zugeben.

Einfache Nudelsuppe

Im heissen
Sud
1 Pack Glasnudeln
gemäss Anleitung einweichen.
Die andere Hälfte der
Korianderblätter
und nach Belieben
​Sojasprossen oder gebratenen Tofu
zugeben.
#schmorenimsommer

Michèle

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Poulet vom ganzen Huhn

4/6/2018

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Ich esse sehr gerne Poulet. Da ich aber weiss, dass bei Poulet ein extremer Nachfrageüberschuss für die Edelstücke (Pouletbrust) besteht, versuche ich so oft wie möglich ganze Poulets zu verkochen.
Wir haben dazu auch bereits einige Rezepte vorgestellt:
  • ​Malanser Poulet im Schmortopf
  • Sommer-Schmortopf mit Poulet
Das Huhn oder der Hahn muss aber nicht immer als Ganzes gekocht werden. In relativ kurzer Zeit kann man nämlich das Fleisch auch von den Knochen abschneiden und zum Beispiel als Geschnetzeltes verwenden. Das Fleisch habe ich hier für ein indisches Poulet mit Feigen und Zimt eingesetzt und aus den Knochen gibt es dann noch eine feine Suppe (Rezept Kraftsuppe). 
Rezept indisches Poulet mit Feigen und Zimt. Indische Hühnchenpfanne.
Rezept Poulet mit Feigen
(für 4 Portionen)

10 getrocknete Feigen
in heissem Wasser ca. 10 Minuten quellen lassen

Ca. 800 g Poulet (in Stücke geschnitten)
zusammen mit
300 g Naturejoghurt/griechischer Joghurt,
1 TL Garam Masala (Curry Mischung),
1 ¼ TL Salz,
¾ TL Cayennepfeffer
in eine Schüssel geben. Feigen in 1 cm grosse Würfel schneiden zum Fleisch geben und alles gut vermengen.
2 EL Öl
in einer grossen Pfanne erhitzen und
2 mittelgrosse Zwiebeln (gehackt)
und
1 Zimtstange
hineingeben, braten bis die Zwiebeln braun werden.
4 Knoblauchzehen (gedrückt)
und
1 Stück Ingwer (ca. 4cm)
fein gehackt, beigeben und 4-5 Minuten braten, dann die Pouletmischung dazugeben. Zudecken und 15-20 Minuten garen, dabei alle 5 Minuten durchrühren. Das Curry wird mit der Zeit dunkler und die Flüssigkeit reduziert zu einer schön sämigen Sauce.

Das Curry zu Basmatireis (oder Brot) und Gemüse servieren. Nicht vergessen die Zimtstange zu entfernen.
Als Gemüse passt zum Beispiel das Rezept „Indische Auberginen“.
Vergleich normales Mastpoulet und Hahn im Glück. Zweinutzungshuhn. Zweinutzungsrasse. Bruderhahn.
Vergleich: Links ein Hahn von einer Zweinutzungsrasse und rechts ein normales Mastpoulet.
​Beides eignet sich wunderbar für das obige Rezept.

Mehr zum Thema Zweinutzungsrassen könnt ihr hier nachlesen: kein Kükentöten. 

Ilona

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Fleisch oder Fleisch?

20/4/2018

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Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit dem WWF im Rahmen der Kampagne "Schütze die Welt für unsere Kinder. Sie haben keine andere." entstanden. Das Geld, das wir dafür erhalten, investieren wir in die CO2-Kompensation unseres Blogs.
​Der folgende Inhalt entspringt meiner Tastatur und entspricht meiner persönlichen Meinung. 
Mal abgesehen vom Erhalt der Menschheit war Kinder zu bekommen das unnachhaltigste, das wir in den letzten Jahren unternommen haben. Kinder bringen Sonnenschein und Superheldentum in die Bude. Wenn man nicht wahnsinnig gut aufpasst ziehen aber Unmengen von Plastik, Windeln und Mobiliar mit ein. Wir haben uns ausserdem ein Auteli zugetan und jeden Tag wischen wir unter dem Tisch reichlich Essensreste zusammen. Bei den Kindern ist es aber wie bei den Rindern, Hühnern und Schweinen: Ungeachtet der Entscheidung DAFÜR (also für's Elternsein oder Konsumieren von tierischen Produkten), fällt man immer auch eine Entscheidung über das WIE. Und schon wären wir beim eigentlichen Thema:

Es darf nicht nur darum gehen, den Konsum von Fleisch einzuschränken, sondern auch darum, zwischen den verschiedenen Fleischsorten und Haltungssystemen zu unterscheiden. ​
Rind Kalb Bio Weide Beef

Doch was wäre denn das richtige Fleisch? Meine Gedanken dazu:

Jeder regional ausgegebene Franken kreist rund zweieinhalb Mal in der Region, bevor er an einen Grosskonzern geht. Wer regionales Fleisch konsumiert, tut in erster Linie etwas für einen unabhängigen Wirtschaftsstandort. Es gibt Gastronomen, die auf Regionaliät achten und ihr Fleisch sogar bei einem Bauern direkt beziehen, leider aber noch zu wenige. Fragt danach!

Weidefleisch bedeutet weniger Konkurrenz zur menschlichen Ernährung und weniger Futter-Transporte. Ein Bekannter von mir rechnete aus, dass er in einem Jahr für seinen gesamten Betrieb mit siebenundzwanzig verkauften Bio-Weiderindern weniger Treibstoff verbraucht, als ein (1!) One-Way-Ticket im Flugzeug nach Australien. Wenn die Wiesen nicht überbestossen werden, generiert das Weiden ausserdem mehr Hummus und mehr Biodiversität. Vor Allem heisst es aber, dass die Tiere ihr artgerechtes Verhalten ausleben dürfen und solche Tiere sind in der Regel seltener krank.

Erstes Mal weiden from Wigger-Obernau on Vimeo.

Es mag beim Fleisch-Kauf für viele eine untergeordnete Rolle spielen, doch Bio-Futter ist für mich ein zentrales Argument für Bio-Fleisch, denn ein Tier frisst immer mehr Futter, als es Fleisch ergeben kann. In der Produktion von Bio-Futter fällt immerhin keine Umweltbelastung durch chemisch-synthetische Pestitzide an. Bei Fleisch von Bio Suisse Tieren ist auch sicher, dass ihr Futter nicht von in den letzten Jahren gerodeten Regenwaldflächen stammt, dass es nicht mit dem Flugzeug transportiert wurde und ab 2019 stammt es gänzlich aus Europa. 

Auch für jedes Fleisch gibt es eine Saison. Gesteuert wird diese durch die Alpbewirtschaftung, die Milchproduktion und natürliche Gegebenheiten wie die Futterverfügbarkeit oder die Befruchtung. So steigt das Angebot von Rind von Dezember bis Mai, Lamm- und Ziegenfleisch gibt es von Herbst und Frühling viel, Schweinefleisch ist im Winter am besten verfügbar und Freiland-Poulet im Sommerhalbjahr. Saisonal konsumieren heisst immer, dass weniger gegen die Natur gewirtschaftet oder eingelagert werden muss.

Die Geflügelzucht liegt weltweit in den Händen von wenigen Zuchtorganisationen und längst nicht mehr in bäuerlicher Hand. Zwar sind diese Rassen die effizientesten im Eierlegen oder im Fleisch ansetzen pro Kilogramm Futter. Doch ist das das, was unsere künftigen Generationen brauchen? Bräuchten sie nicht vielmehr eine genetisch grosse Bandbreite und eine Verteilung der Macht? Entsprechend würde ich empfehlen, beim Fleischkauf auch auf die Rasse zu achten. Organisationen, die dieses Ziel unterstützen sind zum Beispiel Slow Food, Demeter, Pro Specie Rara oder die Ökotierzucht.  

Denkt nicht zuletzt an die Menschen, die euer Essen produzieren und im Fall von Fleisch, für das Leben der Tiere verantwortlich sind. Würdet ihr Schweine im Stall ohne Auslauf betreuen wollen? Würde es euch glücklich machen, Rinder zu halten, die nie auf die Weide dürfen? Mich nicht! Kauft bei Bauern, die ihr Glück und das ihrer Tiere in die Hand nehmen und macht sie noch glücklicher.

Michèle

Beiträge anderer Blogs findet ihr in den Sozialen Medien unter #forgenerationstocome, unter anderen jenen von Miss Broccoli mit 15 Tipps für ein nachhaltige(re)s Küchenleben.
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