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Support Your Local Heroes - Challenge

10/5/2020

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Morgen geht es wieder los und ein bisschen trauere ich der konsumarmen Zeit mit der Familie und jeder Menge Knoblauch-Gerichten, langen Basteltagen und Naturerlebnissen schon nach. Nun da die Lockerungen auf den Lockdown folgen, ist es für uns Zeit, unsere lokalen Unternehmen zu fördern und zwar mit der folgenden Idee (eigentlich mögen wir keine Kettenbriefe, aber dieser hier soll zu einem guten Neustart verhelfen):

​Kopiert den Text in eine Nachricht oder einen Post oder füllt auf  Instagram unser Template aus. Natürlich mit euren eigenen Links zu euren Lieblings-Locals.
#SupportYourLocals
​
Meine 7 Lieblings-Locals!
  • Craft Food: Dinkelbrot mit Haselnuss-Schokobrotaufstrich Pyjama von Stoff und Brot
  • Craft Drink: Wheat Ale Bier von Birtel 
  • Bauernhof: Silberdistel-Kost und Birsmattehof (sorry, kann mich nicht entscheiden)
  • Gastronomie: Jêle Café (unter anderen)
  • Fachgeschäft: LOKAL
  • Kunst/Kultur: Cinéma Solaire
  • Projekt/Plattform: Alte Markthalle Basel
Ich nominiere: meine Blogsis Ilona und euch alle
Eine Idee von www.stadt-land-gnuss.ch
support your locals challenge
Ich würde mich freuen, wenn ihr so Werbung für eure lokalen Lieblinge macht. Vergesst nicht, uns eure Liste zu schicken. Wir sind mega schon gespannt...

​Auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Jeder Kassenzettel ist ein Stimmzettel!
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Diese Plattformen verfolgen ein ähnliche Ziele:
  • ​Support Your Locals (Basel)
  • Local Hero (Bern, Winterthur, Solothurn, Zug, Zürich)
  • Faces.ch Liste der Schweizer Online Shops
  • supportyourlocal.online (Deutschland)

Unsere Blogbeiträge zum Lockdown:
  • Einkaufen
  • Nachbarschaftshilfe
  • Tipps gegen Langeweile


​Michèle

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Pilze aus der Stadt

8/1/2020

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David gibt seiner Faszination für Pilze seit 2017 Raum. Und zwar in einem Untergeschoss bei mir im Quartier macht er Pilze mit dem Label Stadtpilze.

Der Biochemiker mischt Bio-Kaffeesatz, den er in der Stadt mit einem Cargobike einsammelt, mit Sägemehl und Bio-Kaffeespelzen (den Kaffeebohnen-Häutchen). Diese Mischung bildet den Nährboden für das Myzel, den eigentlichen Pilz. In weisse Kübel mit Löchern gebettet verdaut das Myzel nun quasi seine Umgebung. Nach ein paar Wochen im Dunkeln drücken die ersten Fruchtkörper zu den Löchern heraus. Die Pilzkübel werden nun in einen feuchten belüfteten Raum getragen. Die essbaren Fruchtkörper bilden sich in nur wenigen Tagen aus. Danach können David und seine fröhliche Geschäftspartnerin Johanna alle paar Tage Pilze ernten.
Die Stadtpilze wachsen hauptsächlich in Kübeln und nicht, wie sonst üblich, in Plastiksäcken. Einerseits können so die Fruchtkörper wiederholt abgeerntet werden, andererseits entsteht weniger Abfall. Kübelwaschen ist denn auch eine der Hauptarbeiten der motivierten Pilzler. 

Da die Temperaturen in den Räumen je nach Jahreszeit unterschiedlich sind, gibt es saisonal verschiedene Stadtpilz-Sorten.
​
​David experimentiert auch diesen Winter mit neuen Sorten, zum Beispiel dem Igel Stachelbart.
Igel Stachelbart
Basler Restaurants, unter anderen das Klingeli, das Perron oder die Kult Bäckerei, haben die Pilze auf der Speisekarte. David besucht aber auch einige Märkte. Wenn ihr den Stadtpilzen einmal begegnet, probiert sie aus.

Sein Praxis-Wissen hat David zum grossen Teil aus dem Internet und er geizt auch nicht damit, dieses weiterzugeben. Er bietet Workshops und Kübel zum Selberernten an. Was in den Kübeln zurück bleibt ist übrigens ein richtiger Kompostbooster! Die Stadtpilze würden sich freuen, auch dafür regelmässige Abnehmer zu finden.
David und seine Stadtpilze
David und seine Stadtpilze kennen zu lernen, hat unsere ganze Familie erfreut. 

Unsere liebsten Pilzrezepte:
  • Pilze als Topping für Suppen, Blinis, Brot oder Salate
  • Pilzgulasch
  • Eingelegte Pilze oder Pilze mit Zitrone zu Nudeln
  • Pilzsauce zu Polentaschnitten
  • Pizza oder Flammkuchen mit marinierten Pilzen
  • Asiatische Suppe mit Pilzen
  • Getreide-Wok mit Pilzen

In Anbetracht der nötigen Transformation der Ernährung werden Pilze künftig noch häufiger auf unserem Menuplan stehen. ​ So passt dieser Beitrag wunderbar an den Anfang einer neuen Dekade.

Michèle

Dieser Beitrag enthält Werbung für Marken & Produkte, die wir gut finden und besten Gewissens empfehlen können. Wir erhalten keine Vergütung in Form von Geld oder Produkten für die Nennung dieser.   
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Sammeln statt Gammeln

15/11/2019

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Gärten voller Früchte, die niemand ernten mag? Das war einmal, denn es gibt bereits einige schöne Projekte, die sich den verschmähten Früchtchen annehmen. 

In Basel könnt ihr im Secondhand Art (Elsi, 4056) ab heute Eingemachtes von Die Sammlerei kaufen. Wo sonst bekommt man noch Kompott mit Steinen, die ein schönes Nussaroma hinterlassen. Wo sonst gibt es eine Vielzahl an Obstsorten, die - rein wirtschaftlich betrachtet - niemand anbauen würde? Geerntet wurden sie in 60 Gärten, eingemacht im "Alten Zoll". Stephanie integriert eine Crew von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen in diese sinnstiftende Arbeit. Chapeau!

Menschen #withamission stecken auch hinter Gartengold. Eine von ihnen ist Olivia, die uns angeschrieben und mit Saft und Cider verwöhnt hat. Die Äpfel kommen von Hochstammbäumen aus Gärten der Ostschweiz. Es handelt sich dabei teilweise um sehr alte und seltene Sorten. Der Saft entfaltet in seinen variierenden Sortenmischungen immer wieder neue Aromen. Kein Produkt ab der Stange also, das seelenlos und immer gleich schmeckt.
 
​Das Geld häng an den Bäumen weiss man in Hamburg und hat ein ähnliches Projekt in Gang gebracht. In Wien ist ErnteZeit eine gute Sache für Armutsbetroffene.

Dank Mundraub könnt ihr auch selber zur Sammlerin werden. Als angehende Obststifter meldet ihr euch am besten direkt bei den Projekten. Auch unter fallingfruit können Bäume eingetragen werden. 
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Gartengold Cidre Cider
Habt ihr noch etwas zu ergänzen an diesem Sammelpost? Bitte als Kommentar oder via Mail einreichen.

Michèle

Dieser Beitrag enthält Werbung für Marken & Produkte, die wir gut finden und besten Gewissens empfehlen können. Uns wurden Probierprodukte zur Verfügung gestellt.
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Märkte in und um Basel

30/10/2019

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Basel hat dieses Jahr gleich drei neue Quartiermärkte dazu gewonnen. Zeit für einen Überblick - für euch und auch ein Bisschen für mich selbst.


​Das wäre meine perfekte Marktwoche:

Montag Mittagessen auf dem Schlemmermarkt am Marktplatz Basel: Flammkuchen und ein Kaffee vom Unternehmen Mitte.

Dienstag Morgens zum Rütimeyerplatz, weil ich da noch nie war.

Mittwoch Am Nachmittag an den Wettsteinmarkt wegen dem guten Bio-Käse.

Donnerstag Feierabend mit gezapftem Bier und Gözleme auf dem Vogesenplatz im St. Johann.

Freitag Kalorien abstrampeln: Mit dem Velo entweder nach Huningue, Arlesheim oder Binningen.

Samstag Matthäusmarkt! Wegen der guten Stimmung, dem Brot und dem Fleisch aus respektvoller Schlachtung. Zur Abwechslung mal an den neuen Breitemarkt wegen dem Retro-Spielplatz oder nach Lörrach wegen der feinen Kuchen. 

Sonntag Zmorgeland in der Markthalle.
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Michèle

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Regio-Challenge - ich bin nicht verhungert

16/9/2019

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Letzte Woche habe ich versucht nur regionale Produkte aus maximal 30 km Entfernung zu essen.
Mehr zu den Regeln der Regiochallenge könnt ihr in meinem Ankündigungsartikel nachlesen. 
Natürlich gab es einige Ausnahmen, wir hatten unseren Betriebsausflug in dieser Woche und an einem Abend war ich zu Freunden eingeladen. Abgesehen davon habe ich wirklich versucht mich nur von regionalen Produkten zu ernähren. Meine Jokerprodukte waren Kaffee und Gewürze wie Pfeffer oder Salz. 
Bei Frischprodukten wie Gemüse, Obst, Milch oder Fleisch war die Challenge kein Problem, verschiedene Hofläden in meiner Region und der lokale Markt hatten da viel zu bieten. Bei der Recherche habe ich auch einen neuen Hofladen in Wädenswil entdeckt.
Viel schwieriger waren die 30 Kilometer aber bei Produkten wie Mehl, Öl, Essig, Zucker oder Pasta. Einige dieser Produkte gab es zwar in Bio-Qualität in den nahegelegenen Hofläden, aber die hatten diese Produkte auch zugekauft. Mehl gab es aus dem Nachbardorf, aber nur von einem konventionellen Produzenten. 
Auch Zucker und Birnel gibt es nur aus der Schweiz und nicht regional, ich habe deshalb viel mit Honig gesüsst oder halt einfach auf Zucker verzichtet.
Vermisst habe ich in dieser Woche mein Müesli, auch das habe ich nicht regional gefunden, und verschiedene Beilagen wie Reis, Bulgur oder Hülsenfrüchte mag ich halt schon in meinem Menuplan. Auch Olivenöl  und Zitronen hätte ich gerne ab und zu verwendet. Schweizer Bio-Rapsöl und Schweizer Bio-Apfelessig musste ich dann noch meiner Jokerliste hinzufügen weil ich beides nicht in der Region gefunden habe und nicht darauf verzichten wollte. 
Bei den Getränken war Bier, Wein, Süssmost, Sirup und Kräutertee kein Problem aus der Nähe zu finden und ich habe eigentlich nichts vermisst. Das Bier wird in weniger als 1 km Entfernung gebraut, Hopfen und Malz kommen aber von weiter her. 
Insgesamt war die Challenge eine gute Erfahrung, sie hat mich gezwungen noch lokaler einzukaufen und bei der Menuplanung kreativ zu sein. Bei einigen Produkten muss man aber auch pragmatisch sein. Zum Beispiel die Hefe im Brot aus dem regionalen Mehl wurde wohl in mehr als 30 km Entfernung produziert. Bei solchen Fällen habe ich aber ein Auge zugedrückt. 
Exotische Produkte aus Übersee habe ich nicht vermisst, aber ich musste ja auch nur eine Woche lang auf Schokolade verzichten :-).


Ich kann auf jeden Fall jedem empfehlen diese Challenge zu machen, sei es auch nur für einen Tag. So achtet man nämlich einmal auf die Lebensmittel, die man so täglich konsumiert und geniesst einige davon vielleicht in Zukunft noch bewusster.
Markt regional einkaufen am Marktstand. Regiochallenge 2019 Biogemüse Biofrüchte Knospe-Produzent Bauernhof Marktstand
Ich wohne in Thalwil und habe hier eingekauft:
  • Leimbihof Zürich
  • Stockengut, Kilchberg
  • Schipferhof, Zürich
  • Hof Büel, Horgenberg
  • Stiftung Bühl, Wädenswil
  • Wochenmarkt auf dem Postplatz in Thalwil (da gibts auch Züriseefisch)
  • Wein vom Turmgut in Meilen 
  • Fläsche Bier, Thalwil

Ilona

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Höfe in der Region Basel III - Spaziergang über's Bruderholz

12/9/2019

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Gerade habe ich am Radio gehört, dass heute noch knapp 2% der Bevölkerung in der Landwirtschaft tätig sind. Um wenigstens einen kleinen Bezug zwischen Stadt und Land zu schaffen, sind nur wenige Schritte nötig. 
​Diesen Spaziergang machen wir regelmässig, in unterschiedlichen Varianten, denn er hat zu jeder Jahreszeit etwas zu bieten.  ​Beim Bahnhöfli Therwil (A) startend, geht es leicht bergauf zum...

​Fichtenhof (B)

Wegen der regionalen Weihnachtsbäume besonders im Winter beliebt. Der Hof verkauft aber auch Freiland-Eier und Kartoffeln. Vorbei an den noch stehenden Bäumen geht es zum...

Bruderholzhof (C)

Sympathisch und innovativ sind dessen Betreiber (Zum Beispiel betreiben sie mutter- und ammengebundene Aufzucht: bruderholzhof.ch). Der Quark ist stadtbekannt und das Bio-Getreide wird von einer meiner Lieblingsbäckereien verarbeitet, dem Schmätzgi. 

Im Sommer sitzen die Kinder mit rot verschmierten Mäulern im...

Beeriland (D)

Weiter geht es - am allerschönsten im Frühling - vorbei an Hochstammbäumen (E) zum... 

Predigerhof (F)

Hier dürfen wir diverse Kleintiere bestaunen und es gibt etwas nachhaltiges zu happen (restaurant-predigerhof.ch). So gestärkt lohnt sich der kurze Umweg zum...

Mathis Hof (G)

Im Herbst powern wir uns Maislabyrinth aus und übern uns im Kürbisschleppen (ich schaffe es nie, nur einen zu kaufen, schau wieso: www.mathis-hof.ch). Es gibt auch Bobby Cars und eine gemütliche Picknick Ecke. Tragt Sorge ​zu dem schönen Hof. Heimwärts geht es mit selber geschnittenen Blumen (H) und dem Bus ab Station Bedretto Strasse (I).

Michèle

Der Beitrag enthält unentgeltliche Werbung. ​Wenn ihr diesen Beitrag mochtet, so gefallen euch vielleicht auch die folgenden:
  • Spaziergang durch die Aescher Klus
  • Mehr Höfe bei Basel
  • Tolle Höfe bei Zürich
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