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Solidarisch Lebensmittel produzieren

7/3/2018

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Viele Menschen wünschen sich wieder mehr Bezug zur Landwirtschaft und möchten, dass die Produzenten faire Preise für ihre Produkte erhalten. Immer mehr kaufen deshalb direkt beim Bauer oder bei der Bäuerin ein (auf dem Markt, Hof oder Online) oder sie beteiligen sich an Solawi Projekten. Solawi steht für Solidarische Landwirtschaft oder Community Supported Agriculture, manchmal spricht man auch von regionaler Vertragslandwirtschaft. 
Bei der solidarischen Landwirtschaft fliessen die Lebensmittel vom Produzenten in einen Kreislauf, der von den Teilnehmerinnen mitfinanziert und mitorganisiert wird. Meist schliessen sich verschiedene Haushalte mit einem Hof zusammen. Die Haushalte verpflichten sich einen festgesetzten Betrag an den Hof zu bezahlen und erhalten dafür regelmässig Lebensmittel (bspw. alle zwei Wochen ein Gemüsekorb). Oft ist auch eine Mitarbeit auf dem Hof gewünscht.  Die Konsumenten erhalten so Einblick und Einfluss auf den Hof und die Produzentinnen werden vom Preis- und Risikodruck entlastet. 

In der Schweiz gibt es bereits über 50 solche Initiativen. Viele haben noch Plätze oder Abos frei. 
Solidarische Landwirtschaft. Gemeinsam Gemüse produzieren. Gemüseabo, Biogemüse, Solawi
Ein Projekt für solidarische Landwirtschaft in deiner Nähe finden:
  • Initiativen in der Deutschschweiz und in Deutschland
  • Initiativen in der Westschweiz
  • Initiativen in Österreich​
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Wer mehr zum Thema lesen möchte, dem empfehle ich dieses Buch vom Rotpunktverlag. 
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Könnt ihr euch vorstellen, bei einem solchen Projekt mitzumachen?
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Ilona

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2 Jahre STADT LAND GNUSS

27/2/2018

2 Kommentare

 
Foodblog Schweiz STADT LAND GNUSS. Gerichte und GEschichten. Michèle & Ilona
Heute vor zwei Jahren konntet ihr unseren ersten Post lesen.

Seither ist viel passiert: Wir haben geschätzt 3000 Mal mit Lust gegessen, 300 Artikel veröffentlicht (und etliche wieder verworfen) und bestimmt 30 tolle Menschen hinter anderen Blogs kennengelernt - kurz wir hatten Unmengen an Spass. 

Vor gut einem Monat wurde uns in der Zeitung Schweiz am Wochenende eine ganze Seite gewidmet. Zur Nachlese: Der ungepimpte Foodblog

Wir sind in diesen zwei Jahren auch viel herumgekommen und haben euch verschiedene Läden, Restaurants oder Bauernhöfe empfohlen. ​Alle unsere Tipps und Berichte haben wir nun für euch übersichtlich auf einer Karte gesammelt: 

An dieser Stelle ein fettes Dankeschön an euch alle, für euer knuspriges Feedback und eure süssen Kommentare und herzhaften Likes. Wenn ihr Ideen, Wünsche oder Kritik habt, freuen wir uns auf Post.


​Michèle & Ilona

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Kraftsuppe vom Suppenhuhn

2/7/2017

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868 Millionen Eier. So fleissig waren die Schweizer Legehennen letztes Jahr. Das sind über hundert Eier pro Einwohner. Und grob geschätzt zweieinhalb Millionen Hennen. Meist leben diese ein Jahr lang, selten länger. Über den Daumen gepeilt müsste also jeder Haushalt einmal pro Jahr ein Suppenhuhn verzehren. Warum das kaum der Fall ist, ist schwierig nachzuvollziehen. Denn gemäss Chinesischer Medizin stärkt eine Kraftsuppe das Qi und gemäss Grossmutters Basler Kochbuch ist sie dem Kranken löffelweise zu verabreichen.
Kraftsuppe Suppenhuhn
Hochschwanger machte ich mich auf die Suche nach einem Suppenhuhn aus verlässlicher Quelle. Mein reserviertes Demerter-Huhn landete nämlich versehentlich in einem anderen Topf. Bei meinem Bauer des Vertrauens (Cäsar von Silberdistel-Kost) wurde ich dann doch noch fündig. Sobald unser Bébé da war, stellte sich meine Mutter in die Küche und kochte es - unter Beigabe von Gemüse - aus.
Man nehme
1 Suppenhuhn

putze es Innnen und Aussen gründlich
und bedecke es in einem grossen Topf mit

Wasser.
Nach dem Aufkochen schütte man das Wasser ab.
4 Karotten
2 Petersilienwurz
2 Fenchel

5 Wacholderbeeren
3 Lorbeerblätter
1 Zwiebel mit Nelken besteckt
zum Huhn geben und in
5 L Wasser
auf niedriger Stufe mindestens 4 Stunden lang auskochen.
Gegen Schluss gebe man
wenig Salz
dazu und koche es noch etwas weiter.

Die Zwiebel entsorgen.
Am ersten Abend nach dem Spitalaustritt assen wir zu dritt etwas Suppe mitsamt Fleisch und Gemüse. Danach gab es jeden Tag eine Schüssel der Kraftsuppe als Vorspeise. Nach einer Woche wanderte der Rest in den Gefrierer - für herausforderndere Zeiten. Bereits zwei Wochen nach der Geburt hatte ich grosse Lust Bäume auszureissen und Berge zu versetzen. Natürlich durfte und darf ich noch immer nicht Heben. Aber das Gefühl zu haben es zu können, ist einfach sensationell.
​
Unser neues Maiteli ist natürlich das zauberhafteste der Welt - so wie es die Kinder für alle Eltern sein sollten... und jetzt fallen mir gleich die Augen zu.
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Michèle

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Höfe in der Region Basel

25/4/2017

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Es gibt anscheinend Kinder, die denken, dass es lila Kühe gäbe. Das kann euch in der Region Basel eigentlich kaum passieren, denn mit den ÖV und selbst kurzen Beinen finden sich in der Umgebung schöne Bauernhöfe und Tierpärke. Büebli und ich haben in den letzten Wochen einige dieser Höfe besucht. Kürzlich hat mich eine Freundin nach Ideen gefragt. Das brachte mich auf die Idee zu diesem Beitrag für alle Basler Mamis:

Merian Gärten

Mein Gottimeitli schaut den Bibbeli in Brüglingen beim Schlüpfen zu. Neben seltenen Hühnerrassen findet ihr beim Hauptsitz von Pro Specie Rara viel Inspiration für den Gemüsegarten, das Kutschenmuseum, Vortragsreihen zu Natur und Ernährung, das sehr empfehlenswerte Café Merian und den ersten  bio-zertifizierten botanischen Garten Europas.

Neumatthof und Rehaghof

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Dreiviertel der Aescher Bauernhöfe sind Biohöfe. Dennoch konkurrieren sie kaum, der eine verkauft Gemüse im Abo, beim anderen könnt ihr Bio-Rohmilch für 1.50 CHF aus dem Automaten lassen. Das ist noch Milch, sage ich euch. Also vergesst eure Flaschen nicht.

Märliweg und Schlatthof

Wer den Märliweg in Reinach absolviert hat, kann nach dem Bräteln an der Feuerstelle links den Berg gegen Aesch runter und wieder hoch laufen, um Schweinen und Rindern zu begegnen. Der Hof gehört der Christoph Merian Stiftung.

Klosterfiechten und spielen "auf der Alp"

Vom Bus 37 ist es nicht weit zum Hof Klosterfiechten. Hier könnt ihr Ziegen, Ponnies, Esel, Pferde und Kühe zu bestaunen. Leider sind die Kühe oft angebunden, aber die Weidesaison beginnt ja gerade erst. Wenn ihr den Berg hoch geht, kommt ihr zum Spielplatz "aus der Alp", wo man auch wunderbar picknicken kann.

Birsmattehof - Genossenschaftshof

Der Birsmattehof ist DER Gemüsekorbanbieter der Region. Für stillende Mütter gibt es sogar einen Spezialkorb ohne blähende Gemüse. Dienstags und donnerstags könnt ihr in Therwil von 15.30 - 17.30 Uhr direkt auf dem Hof euren Gemüseeinkauf aber auch selber zusammenstellen. 

Spaziergang nach Oltingen

Nach einem schönen Spaziergang am Ende des Baselbiets - z.B. rund um die Geissfluh herum - lohnt der Abstecher nach Oltingen; ein Blättli tilgen im "Ochsen", danach Rohmilch, Käse, Rauchwürstli und Trockenfrüchte beziehen im Selbstbedienungslädeli von Familie Spycher-Gass. Zu sehen gibt es Milchkühe und Jungrinder.
Ausflugs-Tipps etwas weiter weg:

Wilder Westen - Hof und Restau
Dinkelbergerhof - Spaziergang und Einkehr
Maiengrün - Hofladen und Alpakas
Agrovision Burgrain - Essen, Spielen, Einkaufen

​Die Liste ist natürlich nicht abschliessend... Ich bin selbst immer dankbar für Tipps!

Michèle

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Auf Hof Maiengrün zeigt Meier, dass es auch anders geht

18/2/2017

1 Kommentar

 
Schon auf dem Weg vom Postauto zur Igelweid begegnen Söhnchen und ich den ersten Engadinerschafen. Eine seltene Rasse, die für ihr gutes Fleisch bekannt ist. Herr Meier, ursprünglich Metzger, wagte mit 50 den Neuanfang: Er machte den Abschluss als Agrarpraktiker und ist heute mehr Bauer als Metzger.
Hochträchtige Engadinerschafe KAGfreiland Hof Maiengrün
Diese Engadinerschafdamen werden in den nächsten Tagen ablammern und weilen deshalb ausnahmsweise im Stall
Lediglich 5 Hektaren Land umfasst der Hof Maiengrün auf einem der Hügel zwischen Reuss und Aare. In den warmen Monaten leben hier auch Schweine in einem mobilen Stall auf wechselnden Weiden. Das Fleisch soll nach noch mehr schmecken als Meier es sich aus seiner früheren Bio-Metzgerei gewohnt ist: Die Tiere stecken ihre Rüssel in den Dreck, sie geniessen nicht nur Getreide und Hülsenfrüchte, sondern - wie es ihrer der Natur entspricht - auch Gras und Bodentierchen.

In einer umgebauten Doppelgarage hat er seine Metzgerei eingerichtet. Alles ist klein dimensioniert, denn vor 5 Jahren hätte er nicht gedacht, dass es mit der Direktvermarktung so gut laufen würde. In der Schweiz schliesst praktisch wöchentlich eine Metzgerei ihre Türen und viele grössere Höfe werden zu noch grösseren Betrieben fusioniert. Herr Meier ist der lebende Beweis, dass es auch anders geht, selbst in einer Zeit, wo das Metzgerhandwerk kaum mehr die ihm zustehende Wertschätzung bekommt. Inzwischen betreiben Herr und  Frau Meier einen gut laufenden Genuss- und Wollladen.
Alpaka Weide bei Hägglingen
Jedem Alpaka sein Name
Im Hofladen gibt es Spezialitäten wie Kutteln italienischer Art, Schwartenmagen im Glas, Gourmet-prämierten Fleischkäse und selbst im Winter eine zweistellige Zahl an verschiedenen Bratwürsten. Balsamico und Eier kommen ebenfalls vom eigenen Hof, ergänzt durch ein ansprechendes Sortiment aus Partnerbetrieben. Die Wolle stammt von den Alpakas, die sofort angestürmt kommen, wie er sie bei ihren Namen ruft. Die freundlichen Wesen mit ihrem dicken Fell und Augen-zum-drin-versinken fressen ausschliesslich Gras und Heu.
Alpaka Hengst
Noch ist Winter - im März wird dieser Hengst geschoren
Lukas Meier Alpaka füttern
Körnli vertragen Alpakas wegen ihrer drei Mägen nur in homöopathischen Dosen
Demnächst erfüllt sich Meier einen Traum: Er wird in seinen Ferien die Herrmannsdorfer Landwerkstätten besuchen. Von dort stammt auch der Tipp für seine aussergewöhnliche Hühnerrasse: Sulmtaler Gockel sind eine hierzulande noch unbekannte Delikatesse. Die Hühner legen zwar nicht jeden Tag ein Ei, dafür ist auch das Suppenhuhn weit mehr als geduldet. Aus deren Brustfleisch stellt Meier Aufschnitt her, der um längen besser schmeckt als der vom Poulet aus dem Supermarkt.
Sundgauer Gockel mit seinen Hennen
Wegen der Vogelgrippe müssen die Sulmtaler Hennen und ihre beiden Güggel aktuell mit dem Wintergarten Vorlieb nehmen
Mit einem Rucksack voller Festessen treten wir den Heimweg an. Fest steht: Was im Mai grün ist, kann auch schon im Februar bezaubern.
Herzlichen Dank für einen unvergesslichen Ausflug, liebe Meiers!
​Und grüssen Sie mir Ihren Neuntöter.

Michèle
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Agriturismo Sardo

17/10/2016

2 Kommentare

 
Die letzten beiden Wochen haben wir in Sardinien den Sommer etwas verlängert. Sardinien ist für Windfreunde längst kein Geheimnis mehr. Mich zieht es aber auch wegen des Essens immer wieder dorthin zurück. Denn als ich gemerkt habe, dass ich ein Foodie bin, war es schon zu spät.
Lu Branu Agritursimo Umgebung
Spaziergang rund um's Agriturismo Lu Branu
Besonders angetan haben es mir die Agriturismi. Die Bauernhöfe bieten Logie in traditionellen Zimmern in betörender Umgebung: der Duft der Macchia, von wildem Fenchel und Myrthe, Schafsglockengebimmel in den Ohren und der Blick auf Reben, Oliven-, Granatäpfel- und Zitrushaine... Zum Abendessen gibt es jeweils ein fixes Menu mit hofeignen Produkten, Wein und Wasser. Süssgetränke dürfen die Höfe nicht ausschenken.
​
Schon nach den Antipasti - eingelegtes Gemüse, Salumi, Pecorino, Kutteln usw. - wäre man satt. Nach dem Primo - meist Gnocchetti oder Ravioli mit Ricotta - wäre man zufrieden. Nach dem Fleischgang, sei es nun Spanferkel, Schafseintopf oder Kotelett, kann man sich knapp noch bewegen. Gibt es dann auch noch etwas Süsses, kommt man ohne Cafè und Mirto nicht mehr hoch.  
Auf der Seite www.agriturismo.it findet ihr unserer Erfahrung nach sehr treffende Bewertungen.
​Persönlich emfehlen kann ich euch im Südwesten...
  • Das Majori hat uns 2013 in unseren Flitterwochen mit tollem Wein und einem wunderschönen Blick auf die Bucht überzeugt.
  • Sa Tiria - hier waren wir schon wiederholt und empfehlen vor allem die Seadas, eine Art frittierter Ravioli mit Ricottafüllung und Honig.
...und im Nordosten:
  • Casteddu nennen wir rückblickend nur noch "das grosse Fressen", wo wir allerdings nur einmal gegessen haben. Seit 2013 sind wir nie mehr hungrig genug geworden.
  • Auf Lu Branu hatte ich dann 2014 meinen Geburtstag gefeiert. Ich mag mich vor Allem an die Eseli und das grosse Wildschweingehege und die Salami erinnern.
  • Bei Canales steht neben dem Restaurant noch eines der typischen Käsehäuschen. Entsprechend himmlisch war hier der Käse.
  • Guparza liegt unweit von der Burg von Posada und ist auch bei Einheimischen beliebt.
Sardisches Käse Haus
Sardisches Ferkel
Majori La Fighezia
La Fighezia - Azienda Agricola Majori
Ich wünsche euch nun viel Lust am Planen eurer nächsten Reisen und einen goldigen Herbst.

Michèle

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