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Nose-to-Tail Kochkurse im September 2017

2/9/2017

2 Kommentare

 
Bild
Für die Produktion von Fleisch werden viele Ressourcen benötigt, zum Beispiel Wasser oder Ackerland im Ausland für die Produktion der Futtermittel. Das ist ein Grund, weshalb wir nur wenig Fleisch konsumieren und es uns ein Anliegen ist, dass möglichst viel vom Tier verwertet wird. Nose-to-Tail ist deshalb hier auf dem Blog immer wieder ein Thema. Alle Artikel dazu: Nose-to-Tail.

Vom 7. bis 17. Spetember 2017 findet Food Zürich mit unzähligen
Anlässen, Kochkursen und Degustationen für Geniesser und
Feinschmecker statt.

​
Zwei Kochkurse drehen sich um Nose-to-Tail:
  • 10. September: Vörigs vom Tier. An diesem Kochkurs könnt ihr nicht nur die Zubereitung feiner Stücke vom ganzen Tier ausprobieren und degustieren, sondern ihr könnt auch Ilona kennenlernen. Sie ist nämlich eine der Organisatorinnen des Kochkurses.
  • 08. September: Grillkurs Nose-to-Tail & Leaf-to-Root.

Wir können euch beide Kochkurse wirklich empfehlen. Ilona würde sich sehr freuen, einige von euch am Kochkurs am 10. September kennen zu lernen!

Michèle & Ilona

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Fleischsalat an Chimichurri-Salsa

10/8/2017

4 Kommentare

 
Der hintere Teil einer Rinderzunge eignet sich vorgekocht zum Grillen. Der vordere magere Teil kann wie Siedfleisch verwendet werden. Da fällt mir schlichtweg nichts besseres ein als... Trommelwirbel... Siedfleischsalat. Aber eben mit Zunge. Diese habe ich übrigens am Matthäusmarkt in Basel erstanden. Das folgende Rezept reicht für 2 Leute als Hauptspeise oder für 4-6 als Vorspeise.

Zungensalat

1 Rinderzunge (ca. 1,2 kg)
mit 
1 EL Salz
im Dampfkochtopf 1,5 Stunden garen.
Den vorderen, mageren Teil der Zunge (ca. 400g)
in kleine Stücklein schneiden.

1 weisse Nektarine
2-3 Cuor die Bue oder andere fleischige Tomaten

klein stückeln und mit dem Fleisch und
Chimichurri
2 EL Essig

vermischen.
Mit 
0,5dl starkem Bouillon 
übergiessen, nach Belieben
salzen.
Nochmals mischen und etwas ziehen lassen und auf
Kopfsalatblättern

anrichten.
Dazu passt altes Brot, das ihr mit etwas Olivenöl im Ofen toastet.
Bild
Chimichurri ist eine Wissenschaft für sich. Ich überreiche euch einfach mal mein erstbestes Rezept, wobei ihr die Menge der Zutaten nach Belieben variieren könnt.

Chimichurri

viel glatte Petersilie
Saft einer Limette
1-2 Knoblauchzehen
getrocknete Chiliflocken
grobes Salz
Pfeffer
Olivenöl
wenig Thymian
wenig Oregano

zusammen mörsern.
1 Lorbeerblatt
1 gewürfelte Schalotte

zumischen und im Idealfall 2 bis 3 Wochen
​im Kühlschrank 
ziehen lassen.
Dieses Rezept eignet sich auch für Leute, die zwar vom Kopf her den Nose-to-Tail-Gedanken unterstützen, jedoch beim Essen etwas Mühe haben, wenn man das Fleischstück erkennt. Von meinem Mann habe ich für dieses Rezept einen "Stern" bekommen (das Maximum bei uns ist ein Stern, nicht etwa fünf). Es würde mich freuen, wenn ihr es ausprobiert.

Michèle

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Nose-to-tail auf dem Grill

2/8/2017

0 Kommentare

 
Michèle hat im letzten Jahr einige aussergewöhnliche Fleischstücke grilliert. Diese Rezepte sind natürlich auch noch in diesem Jahr aktuell. Deshalb hier nochmals alle Berichte in der  Übersicht. 

Innereien vom Grill
  • ​Teil I - die Zunge
  • Teil II - das Herz
  • Teil III - Darm, Speiseröhre, Hoden
  • Teil IV - Onglet
Wurst
  • Hausgemachte Hirschwurst
Onglet vom Grill. Nose-to-tail auf dem Grill. Innereien grillieren. Zunge, Herz, Darm, Speiseröhre, Hoden, Onglet, Wurst.
Noch mehr Nose-to-tail Rezepte gibt es bei Nicole auf dem Blog zumfressngern.ch:
  • Rezepte 
  • Liste Metzgereien für den Bezug von Fleisch

Leckere Beilagen findet ihr zum Beispiel in unserer Kategorie Salate.

Michèle & Ilona

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Kraftsuppe vom Suppenhuhn

2/7/2017

3 Kommentare

 
868 Millionen Eier. So fleissig waren die Schweizer Legehennen letztes Jahr. Das sind über hundert Eier pro Einwohner. Und grob geschätzt zweieinhalb Millionen Hennen. Meist leben diese ein Jahr lang, selten länger. Über den Daumen gepeilt müsste also jeder Haushalt einmal pro Jahr ein Suppenhuhn verzehren. Warum das kaum der Fall ist, ist schwierig nachzuvollziehen. Denn gemäss Chinesischer Medizin stärkt eine Kraftsuppe das Qi und gemäss Grossmutters Basler Kochbuch ist sie dem Kranken löffelweise zu verabreichen.
Kraftsuppe Suppenhuhn
Hochschwanger machte ich mich auf die Suche nach einem Suppenhuhn aus verlässlicher Quelle. Mein reserviertes Demerter-Huhn landete nämlich versehentlich in einem anderen Topf. Bei meinem Bauer des Vertrauens (Cäsar von Silberdistel-Kost) wurde ich dann doch noch fündig. Sobald unser Bébé da war, stellte sich meine Mutter in die Küche und kochte es - unter Beigabe von Gemüse - aus.
Man nehme
1 Suppenhuhn

putze es Innnen und Aussen gründlich
und bedecke es in einem grossen Topf mit

Wasser.
Nach dem Aufkochen schütte man das Wasser ab.
4 Karotten
2 Petersilienwurz
2 Fenchel

5 Wacholderbeeren
3 Lorbeerblätter
1 Zwiebel mit Nelken besteckt
zum Huhn geben und in
5 L Wasser
auf niedriger Stufe mindestens 4 Stunden lang auskochen.
Gegen Schluss gebe man
wenig Salz
dazu und koche es noch etwas weiter.

Die Zwiebel entsorgen.
Am ersten Abend nach dem Spitalaustritt assen wir zu dritt etwas Suppe mitsamt Fleisch und Gemüse. Danach gab es jeden Tag eine Schüssel der Kraftsuppe als Vorspeise. Nach einer Woche wanderte der Rest in den Gefrierer - für herausforderndere Zeiten. Bereits zwei Wochen nach der Geburt hatte ich grosse Lust Bäume auszureissen und Berge zu versetzen. Natürlich durfte und darf ich noch immer nicht Heben. Aber das Gefühl zu haben es zu können, ist einfach sensationell.
​
Unser neues Maiteli ist natürlich das zauberhafteste der Welt - so wie es die Kinder für alle Eltern sein sollten... und jetzt fallen mir gleich die Augen zu.
Bild

Michèle

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Weniger tierische Produkte: 2 Szenarien

15/4/2017

2 Kommentare

 
Nur mal so ein Gedanke: Was passiert, wenn 1/5 der Bewohner unseres Landes beschliesst vegan zu leben? Gemeinsame Mittagessen mit den Kollegen würden seltener und es würde aufwendiger Gäste zu bekochen. Vorwürfe und Vorurteile nähmen zu. Immerhin würden spannende Alternativen angeboten, zum Beispiel mehr verschiedene Gemüse, Nüsse und Getreide. Es gäbe aber auch mehr mangelernährte Leute, weil eine ausgewogene vegane Ernährung viel Aufmerksamkeit erfordert. Zudem fänden wir mehr ungesunde Ersatzprodukte (für die Umsteiger) in den Regalen und es blieben mehr tierische Nebenprodukte übrig, weil es gewisse Produkte nur noch in der veganen Variante - z.B. mit Palmfett statt Butter -  gäbe.
​Die Vegane Gesellschaft Schweiz geht davon aus, dass aktuell rund 1 % der Schweizer Bevölkerung vegan lebt. ​
Wobei diese Zahl recht hoch gegriffen sein dürfte, wenn man der Statistik glaubt, dass nur 4% der Bevölkerung vegetarisch lebt. Dass sich wirklich 1/5, also 1,6 Mio. Menschen in der Schweiz für den Verzicht auf Fleisch, Fisch, Eier und Milch entscheiden könnten, scheint mir äusserst unwahrscheinlich. Und wenn, dann wären es diejenigen, die sowieso schon wenig davon essen. Die Reduktion des Konsums läge entsprechend unter 20%.
Fertig-Teig mit Schweineschmalz oder mit Palmfett? Belag: Apfel, Käse, Rotkraut
Teig mit Schweineschmalz, Butter oder Palmfett? Belag: Apfel, Käse, Rotkraut
Wenden wir den Konjunktiv jetzt mal den Fall an, in dem jede und jeder in der Schweiz seinen Konsum tierischer Produkte um 20% reduziert. Im Schnitt würden pro Kopf jährlich "nur" noch 
  • 40 kg Fleisch
  • 7 kg Fisch
  • 142 Eier
  • 96 kg Milch, Käse und Milchprodukte
konsumiert. Das wäre wahrlich noch genug für eine abwechslungsreiche und lustvolle Ernährung! Herz-Kreislauf-Krankheiten, Diabetes und Krebs dürften aber weniger verbreitet sein. Wie im ersten Fall gäbe es ein grösseres Angebot an vegetarischen und veganen Restaurants, mehr Vielfalt in den Ladenregalen und es würde legitimer, seinen Gästen ein solches Gericht aufzutischen. Es bliebe mehr Geld übrig für Produkte aus besserer Tierhaltung und wir würden diese Produkte hoffentlich ein klein wenig mehr schätzen lernen.

Michèle

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Auf Hof Maiengrün zeigt Meier, dass es auch anders geht

18/2/2017

1 Kommentar

 
Schon auf dem Weg vom Postauto zur Igelweid begegnen Söhnchen und ich den ersten Engadinerschafen. Eine seltene Rasse, die für ihr gutes Fleisch bekannt ist. Herr Meier, ursprünglich Metzger, wagte mit 50 den Neuanfang: Er machte den Abschluss als Agrarpraktiker und ist heute mehr Bauer als Metzger.
Hochträchtige Engadinerschafe KAGfreiland Hof Maiengrün
Diese Engadinerschafdamen werden in den nächsten Tagen ablammern und weilen deshalb ausnahmsweise im Stall
Lediglich 5 Hektaren Land umfasst der Hof Maiengrün auf einem der Hügel zwischen Reuss und Aare. In den warmen Monaten leben hier auch Schweine in einem mobilen Stall auf wechselnden Weiden. Das Fleisch soll nach noch mehr schmecken als Meier es sich aus seiner früheren Bio-Metzgerei gewohnt ist: Die Tiere stecken ihre Rüssel in den Dreck, sie geniessen nicht nur Getreide und Hülsenfrüchte, sondern - wie es ihrer der Natur entspricht - auch Gras und Bodentierchen.

In einer umgebauten Doppelgarage hat er seine Metzgerei eingerichtet. Alles ist klein dimensioniert, denn vor 5 Jahren hätte er nicht gedacht, dass es mit der Direktvermarktung so gut laufen würde. In der Schweiz schliesst praktisch wöchentlich eine Metzgerei ihre Türen und viele grössere Höfe werden zu noch grösseren Betrieben fusioniert. Herr Meier ist der lebende Beweis, dass es auch anders geht, selbst in einer Zeit, wo das Metzgerhandwerk kaum mehr die ihm zustehende Wertschätzung bekommt. Inzwischen betreiben Herr und  Frau Meier einen gut laufenden Genuss- und Wollladen.
Alpaka Weide bei Hägglingen
Jedem Alpaka sein Name
Im Hofladen gibt es Spezialitäten wie Kutteln italienischer Art, Schwartenmagen im Glas, Gourmet-prämierten Fleischkäse und selbst im Winter eine zweistellige Zahl an verschiedenen Bratwürsten. Balsamico und Eier kommen ebenfalls vom eigenen Hof, ergänzt durch ein ansprechendes Sortiment aus Partnerbetrieben. Die Wolle stammt von den Alpakas, die sofort angestürmt kommen, wie er sie bei ihren Namen ruft. Die freundlichen Wesen mit ihrem dicken Fell und Augen-zum-drin-versinken fressen ausschliesslich Gras und Heu.
Alpaka Hengst
Noch ist Winter - im März wird dieser Hengst geschoren
Lukas Meier Alpaka füttern
Körnli vertragen Alpakas wegen ihrer drei Mägen nur in homöopathischen Dosen
Demnächst erfüllt sich Meier einen Traum: Er wird in seinen Ferien die Herrmannsdorfer Landwerkstätten besuchen. Von dort stammt auch der Tipp für seine aussergewöhnliche Hühnerrasse: Sulmtaler Gockel sind eine hierzulande noch unbekannte Delikatesse. Die Hühner legen zwar nicht jeden Tag ein Ei, dafür ist auch das Suppenhuhn weit mehr als geduldet. Aus deren Brustfleisch stellt Meier Aufschnitt her, der um längen besser schmeckt als der vom Poulet aus dem Supermarkt.
Sundgauer Gockel mit seinen Hennen
Wegen der Vogelgrippe müssen die Sulmtaler Hennen und ihre beiden Güggel aktuell mit dem Wintergarten Vorlieb nehmen
Mit einem Rucksack voller Festessen treten wir den Heimweg an. Fest steht: Was im Mai grün ist, kann auch schon im Februar bezaubern.
Herzlichen Dank für einen unvergesslichen Ausflug, liebe Meiers!
​Und grüssen Sie mir Ihren Neuntöter.

Michèle
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